Grundlagen Beurkundungsrecht, Aktenführung.
Gehaltsvergleich Notariat
Wo stehen Sie
im Notariat?
Schnell-Snapshot
Was verdient eine Notarfachkraft in Ihrer Region?
Vier Zahlen vorab
Vier Stufen, eine Verdopplung der Vergütung.
- 01Berufseinstieg2.400 bis 2.800 €Direkt nach der Ausbildung, brutto/Monat.
- 02Fünf Jahre Erfahrung2.700 bis 3.400 €Erste deutliche Steigerung.
- 03Zehn Jahre Erfahrung3.000 bis 4.000 €Personalverantwortung wirkt sich messbar aus.
- 04Notarfachwirt3.600 bis 4.900 €Rund 24 % über Notarfachangestellten.
Verdienstpotenzial
Wie viel verdienen Notarfachkräfte langfristig?
Das Gehalt einer Notarfachangestellten ist in Deutschland weder durch Gesetz noch durch Tarifvertrag vorgegeben, es ist frei verhandelbar, sodass ein sehr weiter Spielraum besteht. Das Ergebnis der Vergütungsverhandlung hängt daher in der Regel von den Fähigkeiten der Notarfachkraft sowie vom konkreten Bedarf des Notariats als Arbeitgeber ab. Wer präzise und mit geringer Fehlerquote arbeitet, ist für ein Notariat besonders wertvoll, und das spiegelt sich in der Vergütung wider.
Gerade weil die praktische Erfahrung eine wesentliche Rolle spielt, wirkt sie sich erheblich auf die Gehaltsentwicklung aus. Nach drei bis fünf Jahren sind Gehälter von 2.700 bis 3.400 Euro brutto pro Monat üblich, abhängig von Region und Größe des Notariats.
Mit zehn Jahren Berufserfahrung verdienen Notarfachangestellte typischerweise 3.000 bis 4.000 Euro, der Median liegt bei rund 3.400 Euro. Wer sich zum Notarfachwirt qualifiziert, hebt die Vergütung um rund 24 Prozent: dann sind 3.600 bis 4.900 Euro die Regel. Passende Stellenangebote für Notarfachwirte finden Sie laufend aktualisiert in unserem Stellenmarkt.
Erfahrene Notarfachwirte mit Büroleitung in großen Sozietäten liegen auch darüber. Realistische Vergleichszahlen entnehmen Sie der Gehaltstabelle, dem Regionalvergleich und unserer Methodik.
Ausbildung
Drei Lehrjahre, ein klarer Pfad zur Übernahme.
Vertiefung Immobilien- und Erbrecht.
Selbstständige Bearbeitung. Die Übernahme ist der Regelfall.
Empfehlungen der regionalen Notarkammern 2026, brutto/Monat.
Gehaltstabelle
Karriere in sechs Stufen.
Median und Spannweite je Stufe, Vollzeit, brutto/Monat.
Verdienstkurve
Median plus Spannweite je Karrierestufe.
Regionalvergleich
Spitze und Schluss im Vergleich.
Median-Jahresgehälter für Notarfachangestellte in allen 16 Bundesländern, Vollzeit, brutto, inklusive Sonderzahlungen.
8 höchste
- Bayern44.500 €
- Baden-Württemberg44.200 €
- Hamburg43.800 €
- Hessen43.500 €
- Berlin42.500 €
- Nordrhein-Westfalen41.800 €
- Niedersachsen40.500 €
- Rheinland-Pfalz40.200 €
8 niedrigste
- Schleswig-Holstein40.000 €
- Bremen39.800 €
- Saarland39.500 €
- Brandenburg38.500 €
- Sachsen38.000 €
- Mecklenburg-Vorpommern37.500 €
- Sachsen-Anhalt37.200 €
- Thüringen37.000 €
Zwischen Bayern (44.500 €) und Thüringen (37.000 €) liegen 7.500 Euro pro Jahr. Auf zehn Berufsjahre hochgerechnet sind das 75.000 Euro Differenz, allein durch den Standort.
Brutto-Netto
Drei repräsentative Gehälter.
Verhandlung
Vier Prinzipien für die Gehaltsverhandlung.
Recherchieren Sie regional und rollenspezifisch.
Die Empfehlungen der Notarkammern markieren die Untergrenze. Reale Gehälter liegen zehn bis fünfzehn Prozent darüber. Prüfen Sie Stellenangebote mit Gehaltsangabe im eigenen Kammerbezirk.
Nennen Sie keine Spanne, nennen Sie einen Wert.
Wer eine Spanne nennt, bietet implizit die Untergrenze als Verhandlungsstart. Setzen Sie einen klaren Zielwert, zehn bis fünfzehn Prozent über Ihrer Schmerzgrenze.
Trennen Sie Grund- und Zusatzgehalt.
Weihnachts- und Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen, Fahrtkostenzuschuss und Fortbildungsbudget sind verhandelbar, und oft besser zu bewegen als das Grundgehalt.
Halten Sie das Verhandlungsergebnis schriftlich fest.
Was nicht im Arbeitsvertrag steht, ist nicht vereinbart. Bestehen Sie auf der schriftlichen Aufnahme. Bei Notariaten sollten Sie das eigentlich kennen.
Sie verdienen zu wenig?
Wo Notariate am besten zahlen.
Der Regionalvergleich zeigt die Landesmediane, im Stellenmarkt finden Sie kuratierte Angebote, viele mit klarer Gehaltsangabe.
Alle Stellen ansehen- Bayern
Notarfachangestellte, Landesmedian
44.500 € brutto/Jahr - Hamburg
Notarfachangestellte, Landesmedian
43.800 € brutto/Jahr - Thüringen
Notarfachangestellte, Landesmedian
37.000 € brutto/Jahr
Notarfachangestellte oder Rechtsanwaltsfachangestellte: Wer verdient mehr?
Im direkten Vergleich verdient eine Notarfachangestellte mit vergleichbarer Berufserfahrung typischerweise mehr als eine Rechtsanwaltsfachangestellte. Der Unterschied resultiert aus der höheren Verantwortung im Beurkundungsverfahren, der präziseren Aktenführung nach Notariatsordnung sowie der häufig komplexeren Mandantenbetreuung in Immobilien- und Erbschaftsangelegenheiten. Den ausführlichen Vergleich finden Sie im Ratgeber ReFa oder NoFa.
Wer im Notariat arbeitet, profitiert zusätzlich von häufig langen Betriebszugehörigkeiten. Diese Stabilität schlägt sich nieder: Die Gehaltsentwicklung ist im Notariat planbarer als in vielen Anwaltskanzleien, weil Erfahrung dort unmittelbar den Wert für die Kanzlei erhöht.
Die Karriereperspektive zur Notarfachwirtin existiert in der Anwaltskanzlei nicht in vergleichbarer Form. Wer die Notarfachwirt-Prüfung der zuständigen Notarkammer ablegt, hebt sein Gehalt dauerhaft um rund 24 Prozent. In aktuellen Stellenangeboten mit Gehaltsangabe lässt sich der Marktwert pro Bundesland und Erfahrungsstufe direkt prüfen.
Ratgeber
Gehaltswissen zum Weiterlesen.
Notarfachwirt-Gehalt 2026: 3.600 bis 4.900 Euro im Monat.
Notarfachwirte verdienen 2026 im Median 3.600 bis 4.200 Euro Grundgehalt, die Spanne reicht bis 4.900 Euro. Alle Zahlen nach Erfahrung, Bundesland und netto.
Einstiegsgehalt Notarfachangestellte 2026: 2.400 bis 2.800 Euro.
Notarfachangestellte starten 2026 mit 2.400 bis 2.800 Euro Grundgehalt, im Median 2.620 Euro, netto rund 1.770 Euro. Plus: das Übernahmegespräch klug nutzen.
Stundenlohn Notarfachangestellte 2026: 15,50 bis 24,80 Euro.
Notarfachangestellte verdienen 2026 rund 15,50 bis 20,10 Euro pro Stunde, erfahrene Notarfachwirte bis 24,80 Euro. So rechnen Sie Ihr Gehalt selbst um.
Tarifvertrag für Notarfachangestellte? Nein. Was 2026 gilt.
Es gibt keinen Tarifvertrag für Notarfachangestellte. Maßstab sind die Kammer-Empfehlungen: Einstieg 2.620 Euro, mit Erfahrung bis 3.400 Euro Grundgehalt.
Mitarbeiter im Notariat: Gehälter 2026 von 750 bis 4.900 Euro.
Alle Gehälter im Notariat 2026: von 920 Euro in der Ausbildung bis 4.900 Euro in der Büroleitung, mit Bundesland-Medianen und Netto-Beispielen.
ReNo-Gehalt 2026: 2.620 bis 3.400 Euro im Notariatsschwerpunkt.
Einstieg rund 2.620 Euro, mit Erfahrung bis 3.400 Euro Grundgehalt: belegte Zahlen für ReNo-Fachangestellte 2026, brutto, netto und nach Bundesland.
Notarassessor-Gehalt 2026: rund 4.850 bis 5.350 Euro im Monat.
Notarassessoren erhalten Anwärterbezüge ab ca. 4.300 Euro, je nach Kammer grob 4.850 bis 5.350 Euro im Monat. Fest statt verhandelbar: So geht es ins Amt.
Was verdient ein Notar 2026? Der ehrliche Gehaltsreport.
Die eine Notar-Gehaltszahl gibt es nicht: Notare sind selbstständige Amtsträger. Der Report mit echten Zahlen, vom Assessor ab ca. 4.300 Euro bis zum Team.
Gehaltsverhandlung im Notariat 2026: von 3.000 auf 3.400 Euro.
Vom richtigen Zeitpunkt bis zur Formulierung: Wie Sie im Notariat respektvoll verhandeln und warum ein Schritt von 3.000 auf 3.400 Euro realistisch ist.
Brutto-Netto Notarfachangestellte 2026: Was von 2.620 Euro bleibt.
2.620 Euro brutto, rund 1.770 Euro netto: Drei Beispielrechnungen zeigen, was 2026 im Notariat nach Steuern und Sozialabgaben wirklich übrig bleibt.
Gehaltsgespräch im Notariat führen: Der Arbeitgeber-Leitfaden 2026.
Gehaltsgespräch im Notariat: Wie Notare und Büroleitungen fair vorbereiten, mit Benchmarks 2026 argumentieren und Alternativen finden, wenn das Budget nicht reicht.
Häufige Fragen
Was Notarfachkräfte wirklich wissen wollen.
Nach der abgeschlossenen Ausbildung beginnt das Einstiegsgehalt einer Notarfachangestellten bei 2.400 bis 2.800 Euro brutto pro Monat. In Bayern und Großstädten wie München, Frankfurt oder Hamburg liegt es im oberen Bereich der Spanne, in den nördlichen und östlichen Bundesländern eher am unteren Ende. Die Empfehlungen der Notarkammern markieren dabei nur die Untergrenze, reale Marktgehälter liegen typischerweise 10 bis 15 Prozent darüber. Aktuelle Stellenangebote für Notarfachangestellte mit Gehaltsangabe lassen sich pro Region direkt vergleichen.
Mit zehn Jahren Berufserfahrung verdienen Notarfachangestellte im Median rund 3.400 Euro brutto pro Monat, die Spannweite reicht von 3.000 bis 4.000 Euro. Drei Faktoren bestimmen die Spitze: Personalverantwortung (Bürovorstand-Position), Spezialisierung auf Immobilien- oder Gesellschaftsrecht sowie die Lage des Notariats als Arbeitgeber in einer wirtschaftsstarken Großstadt. In Sozietäts- und Anwaltsnotariaten liegen die Gehälter meist über dem Einzelnotariat. Jährliche Gehaltssteigerungen von 2 bis 4 Prozent sind im Markt üblich.
Ja, deutlich. Ein Notarfachwirt verdient mit Berufserfahrung typischerweise 3.600 bis 4.900 Euro brutto pro Monat, das ist im Schnitt rund 24 Prozent mehr als eine Notarfachangestellte mit gleicher Erfahrung. Erfahrene Bürovorsteher in großen Sozietäten liegen auch darüber. Die berufsbegleitende Weiterbildung dauert je nach Anbieter 18 Monate bis drei Jahre, kostet 2.500 bis 5.000 Euro Lehrgangsgebühren und endet mit der Prüfung der zuständigen Notarkammer. Viele Notariate übernehmen die Kosten vollständig, passende Stellen für Notarfachwirte sind laufend ausgeschrieben. Die Mehrkosten holen viele bereits in den ersten Jahren nach der Prüfung wieder herein.
Bayern führt mit 44.500 Euro Median-Jahresgehalt für Notarfachangestellte, dicht gefolgt von Baden-Württemberg (44.200 Euro) und Hamburg (43.800 Euro). Schlusslicht ist Thüringen mit 37.000 Euro, dahinter Sachsen-Anhalt (37.200 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (37.500 Euro). Innerhalb eines Bundeslandes können Großstadt und Land noch einmal bis zu 8 Prozent Differenz ausmachen, München-Stadt liegt etwa 6 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt. Den vollständigen Regionalvergleich aller 16 Bundesländer finden Sie weiter oben. Über zehn Berufsjahre hochgerechnet bedeutet die Standortwahl rund 75.000 Euro Gehaltsdifferenz.
Bei Steuerklasse I, konfessionslos, ohne weitere Werbungskosten bleiben von 3.500 Euro brutto etwa 2.290 Euro netto übrig, das entspricht einer Abgabenquote von 35 Prozent (Berechnung 2026). Bei 4.200 Euro brutto (erfahrener Notarfachwirt) sind es rund 2.660 Euro netto, also knapp 37 Prozent Abgaben. Werbungskosten wie Fortbildungsbeiträge, Fahrtkosten oder Fachliteratur senken die Steuerlast und erhöhen das Netto entsprechend. Verbindlich ist nur die eigene Berechnung mit dem amtlichen Lohnsteuerrechner des Bundesfinanzministeriums.
Bei einer Gehaltsverhandlung im Notariat sind Steigerungen von 5 bis 10 Prozent realistisch, mit konkreter Argumentation auch bis zu 15 Prozent. Beim Wechsel des Notariats über aktuelle Stellenangebote im Notariat sind 10 bis 20 Prozent möglich, insbesondere bei Wechsel in eine wirtschaftsstärkere Region oder ein Sozietätsnotariat. Drei Hebel wirken besonders: dokumentierte zusätzliche Verantwortung, abgeschlossene Weiterbildung (Notarfachwirt-Prüfung) sowie Marktvergleich mit Stellenangeboten desselben Kammerbezirks. Wer eine Spanne nennt, bietet implizit die Untergrenze als Verhandlungsstart, nennen Sie deshalb stets einen klaren Zielwert.
Aktuelle Stellenangebote für Notarfachangestellte und Notarfachwirte finden Sie auf Notarfachkraft.de, dem spezialisierten Karriereportal für das deutsche Notariat. Gelistet sind ausschließlich kuratierte Stellen im Notariat aus verifizierten Notariaten, viele mit klarer Gehaltsangabe, filterbar nach Beruf, Stadt, Bundesland, Anstellungsart und Homeoffice. Anders als bei Generalisten-Plattformen wie Stepstone oder Indeed kommen alle Stellen wirklich aus dem Notariat, keine Mischtreffer aus der Anwaltskanzlei. Bewerbungen gehen in sechzig Sekunden direkt an die Notariatsleitung, ohne Vermittler.
Die höchsten Gehälter zahlen typischerweise Sozietätsnotariate in Großstädten mit Schwerpunkt M&A, Gesellschaftsrecht oder internationalen Mandaten. In München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf sind Gehälter für erfahrene Notarfachangestellte um 4.000 Euro brutto pro Monat keine Seltenheit, für Notarfachwirte um 4.900 Euro plus Bonus. Verifizierte Notariats-Profile auf Notarfachkraft.de zeigen Team, Spezialisierung, Benefits und Gehaltsbänder transparent, sodass sich vor der Bewerbung prüfen lässt, wie ein Notariat im Marktvergleich abschneidet.
Was verdient eine Notarfachangestellte beim Berufseinstieg?
Nach der abgeschlossenen Ausbildung beginnt das Einstiegsgehalt einer Notarfachangestellten bei 2.400 bis 2.800 Euro brutto pro Monat. In Bayern und Großstädten wie München, Frankfurt oder Hamburg liegt es im oberen Bereich der Spanne, in den nördlichen und östlichen Bundesländern eher am unteren Ende. Die Empfehlungen der Notarkammern markieren dabei nur die Untergrenze, reale Marktgehälter liegen typischerweise 10 bis 15 Prozent darüber. Aktuelle Stellenangebote für Notarfachangestellte mit Gehaltsangabe lassen sich pro Region direkt vergleichen.
Wie hoch ist das Notarfachangestellten-Gehalt nach 10 Jahren Berufserfahrung?
Mit zehn Jahren Berufserfahrung verdienen Notarfachangestellte im Median rund 3.400 Euro brutto pro Monat, die Spannweite reicht von 3.000 bis 4.000 Euro. Drei Faktoren bestimmen die Spitze: Personalverantwortung (Bürovorstand-Position), Spezialisierung auf Immobilien- oder Gesellschaftsrecht sowie die Lage des Notariats als Arbeitgeber in einer wirtschaftsstarken Großstadt. In Sozietäts- und Anwaltsnotariaten liegen die Gehälter meist über dem Einzelnotariat. Jährliche Gehaltssteigerungen von 2 bis 4 Prozent sind im Markt üblich.
Lohnt sich die Weiterbildung zum Notarfachwirt finanziell?
Ja, deutlich. Ein Notarfachwirt verdient mit Berufserfahrung typischerweise 3.600 bis 4.900 Euro brutto pro Monat, das ist im Schnitt rund 24 Prozent mehr als eine Notarfachangestellte mit gleicher Erfahrung. Erfahrene Bürovorsteher in großen Sozietäten liegen auch darüber. Die berufsbegleitende Weiterbildung dauert je nach Anbieter 18 Monate bis drei Jahre, kostet 2.500 bis 5.000 Euro Lehrgangsgebühren und endet mit der Prüfung der zuständigen Notarkammer. Viele Notariate übernehmen die Kosten vollständig, passende Stellen für Notarfachwirte sind laufend ausgeschrieben. Die Mehrkosten holen viele bereits in den ersten Jahren nach der Prüfung wieder herein.
Welches Bundesland zahlt Notarfachangestellten am besten?
Bayern führt mit 44.500 Euro Median-Jahresgehalt für Notarfachangestellte, dicht gefolgt von Baden-Württemberg (44.200 Euro) und Hamburg (43.800 Euro). Schlusslicht ist Thüringen mit 37.000 Euro, dahinter Sachsen-Anhalt (37.200 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (37.500 Euro). Innerhalb eines Bundeslandes können Großstadt und Land noch einmal bis zu 8 Prozent Differenz ausmachen, München-Stadt liegt etwa 6 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt. Den vollständigen Regionalvergleich aller 16 Bundesländer finden Sie weiter oben. Über zehn Berufsjahre hochgerechnet bedeutet die Standortwahl rund 75.000 Euro Gehaltsdifferenz.
Wie viel verdient eine Notarfachangestellte netto bei 3.500 Euro brutto?
Bei Steuerklasse I, konfessionslos, ohne weitere Werbungskosten bleiben von 3.500 Euro brutto etwa 2.290 Euro netto übrig, das entspricht einer Abgabenquote von 35 Prozent (Berechnung 2026). Bei 4.200 Euro brutto (erfahrener Notarfachwirt) sind es rund 2.660 Euro netto, also knapp 37 Prozent Abgaben. Werbungskosten wie Fortbildungsbeiträge, Fahrtkosten oder Fachliteratur senken die Steuerlast und erhöhen das Netto entsprechend. Verbindlich ist nur die eigene Berechnung mit dem amtlichen Lohnsteuerrechner des Bundesfinanzministeriums.
Wie hoch ist eine realistische Gehaltssteigerung bei der Verhandlung?
Bei einer Gehaltsverhandlung im Notariat sind Steigerungen von 5 bis 10 Prozent realistisch, mit konkreter Argumentation auch bis zu 15 Prozent. Beim Wechsel des Notariats über aktuelle Stellenangebote im Notariat sind 10 bis 20 Prozent möglich, insbesondere bei Wechsel in eine wirtschaftsstärkere Region oder ein Sozietätsnotariat. Drei Hebel wirken besonders: dokumentierte zusätzliche Verantwortung, abgeschlossene Weiterbildung (Notarfachwirt-Prüfung) sowie Marktvergleich mit Stellenangeboten desselben Kammerbezirks. Wer eine Spanne nennt, bietet implizit die Untergrenze als Verhandlungsstart, nennen Sie deshalb stets einen klaren Zielwert.
Wo finde ich aktuelle Stellenangebote für Notarfachangestellte?
Aktuelle Stellenangebote für Notarfachangestellte und Notarfachwirte finden Sie auf Notarfachkraft.de, dem spezialisierten Karriereportal für das deutsche Notariat. Gelistet sind ausschließlich kuratierte Stellen im Notariat aus verifizierten Notariaten, viele mit klarer Gehaltsangabe, filterbar nach Beruf, Stadt, Bundesland, Anstellungsart und Homeoffice. Anders als bei Generalisten-Plattformen wie Stepstone oder Indeed kommen alle Stellen wirklich aus dem Notariat, keine Mischtreffer aus der Anwaltskanzlei. Bewerbungen gehen in sechzig Sekunden direkt an die Notariatsleitung, ohne Vermittler.
Welche Notariate zahlen die höchsten Gehälter?
Die höchsten Gehälter zahlen typischerweise Sozietätsnotariate in Großstädten mit Schwerpunkt M&A, Gesellschaftsrecht oder internationalen Mandaten. In München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf sind Gehälter für erfahrene Notarfachangestellte um 4.000 Euro brutto pro Monat keine Seltenheit, für Notarfachwirte um 4.900 Euro plus Bonus. Verifizierte Notariats-Profile auf Notarfachkraft.de zeigen Team, Spezialisierung, Benefits und Gehaltsbänder transparent, sodass sich vor der Bewerbung prüfen lässt, wie ein Notariat im Marktvergleich abschneidet.
Methodik
Wie wir auf diese Zahlen kommen.
- Schritt 1
Kuratierte Basis
Grundlage sind die offiziellen Vergütungsempfehlungen der Notarkammern und veröffentlichte Marktquellen. Daraus kuratieren wir je Bundesland und Rolle Medianwerte und Spannen, die reale Marktgehälter abbilden, nicht nur die Empfehlungs-Untergrenze.
- Schritt 2
Community-Angaben
Über unseren Gehaltscheck kommen laufend anonyme Angaben aus der Praxis hinzu. Jede Angabe durchläuft eine Plausibilitätsprüfung; Vergleichswerte daraus zeigen wir erst, wenn eine Gruppe mindestens fünf Angaben umfasst, Ausreißer werden geprüft.
- Schritt 3
Aktualisierung
Die kuratierten Werte werden laufend gegen neue Kammer-Empfehlungen, Marktquellen und Community-Angaben geprüft und bei Bedarf angepasst. Stand der aktuellen Auswertung: 2026.